Kapstadt - das ist das Gefühl, den euphorisierenden Puls einer facettenreichen Weltstadt zu spüren, die täglich von Neuem überrascht. »Es gibt keine schönere Stadt, keine wildere, die so viele Widersprüche in sich vereint«, schreibt Elke Naters im Merian Kapstadt.
Hier in Kapstadt spielt der Episodenroman, der in gewisser Weise auch ein Portrait dieser lebendigen Stadt darstellt. Es ist die aufregende innere und äußere Entdeckungsreise eines jungen Deutschen, der im Abstand von 10 Jahren zweimal für längere Zeit in Südafrika lebte.
Er lernt das Land zu einer Zeit kennen, da Nelson Mandela als erster demokratischer Präsident regiert. Subtilere Seiten der südafrikanischen Gesellschaft eröffnen sich ihm. Er lernt schillernde Figuren kennen, die sich wie Strandgut in Kapstadt versammeln. Der teils offene Rassismus und der extreme Kontrast zwischen Arm und Reich führen dazu, dass Alexander sich in den gerade stattfindenden Wandel einbringt. Fortan arbeitet er als Freiwilliger an einer Schule in einer schwarzen Township. Zeitgleich verliebt er sich in Mona, deren unabhängig-burschikose Art ihn fasziniert, deren abrupt hervorbrechende rassistische Tendenzen ihn aber gleichsam befremden.
Die Beziehung wird zu einem Sinnbild seines Verhältnisses zu Südafrika - auf der einen Seite spürt er eine große Liebe zur Schönheit des Landes und dem freiheitlichen Lebensgefühl der Menschen, auf der anderen Seite vermag er die tief traumatisierte Gesellschaft nicht zu entschlüsseln.
Zehn Jahre später kehrt Alexander zurück und findet ein radikal verändertes Land vor. Verblüfft begibt er sich auf eine Reise entlang alter Pfade.

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Ulf Iskender Kaschl

Roadmovie Kapstadt
Roman
261 Seiten, Broschur
éditions trèves
ISBN 978-3-88081-605-3

Preis: 14.80 EUR
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