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Welt(tag) der Poesie
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An den Mond

Am blauen Himmel droben schwebt der Mond –
Du magisch heller Kahn auf dunklem Grund,
der ganz gelassen dort in seiner Weite thront
und schweigend leuchtet in der nächt'gen Stund'.

Azurne Wölbung hält Dich sanft gefasst,
und um Dich sind die schmalen Wolkenstreifen –
da wandelst  Du als einer großen Fremde Gast
und möchtest sie, Dich schenkend, nur durchschweifen.

Sehr milde strahlt Dein Glanz hernieder,
wir trösten uns in seinem Schein,
wir fühlen uns als Menschen wieder
und tauchen schweigend in den Frieden ein.

 

Marie-Theres Weischer
Lied der Landschaft

 

 

 

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