Verfolgt und umworben - 2000 Jahre Jüdisches Erbe. Film von Andreas Berg
Veranstaltung
- Titel:
- Verfolgt und umworben - 2000 Jahre Jüdisches Erbe. Film von Andreas Berg
- Wann:
- Do, 29. Januar 2026, 19:30 h
Beschreibung
Verfolgt und umworben – 2000 Jahre Jüdisches Erbe
Ein Film von Andreas Berg
Einführung zum Film durch Andreas Berg M. A., Filmemacher, Journalist, Schriftsteller
Im Jahr 321 wurde die jüdische Gemeinde von Köln erstmals in einer in Trier ausgestellten Urkunde erwähnt. Tatsächlich gibt es aber bereits seit 2000 Jahren jüdisches Leben in unserer Region; zum Beispiel kamen durch Truppenverlegungen, als Tross in Begleitung syrischer Soldaten, Juden ins Rheinland, wie auf 70 n. Chr. datierte Öllämpchen mit Menora beweisen.
Rheinland-Pfalz blickt also auf eine wechselvolle jüdische Vergangenheit zurück. Auf Epochen, die von kultureller Blüte und Akzeptanz jüdischen Lebens geprägt waren, folgten wiederholt Zeiten mit Verfolgung, Pogromen oder mit dem Untergang ganzer Gemeinden. Neben den großen SchUMStädten Mainz, Worms und Speyer gab es zeitweise auch in ländlichen Regionen wie im Hunsrück und in der Pfalz viele kleine jüdische Gemeinden und ein höchst lebendiges Landjudentum.
Der Film »Verfolgt und umworben – Zweitausend Jahre jüdisches Erbe« beleuchtet die jüdische Geschichte von den frühesten Spuren bis in die Gegenwart – inkl. der Perspektiven der heutigen Gemeinden.
Und er erinnert an drei Lyrikerinnen aus dem Raum Trier: Gerty Spies, Elise Haas und Gertrud Schloß – alle drei Opfer des NS-Regimes.
Für Recherchearbeiten und Filmaufnahmen zu Gertrud Schloß besuchten Andreas Berg und Rainer Breuer auch das Centre National de Littérature in Luxemburg, was wiederum weitere spannende Erkenntnisse zutage förderte.
Die Filmvorführung findet statt im Foyer/Raum 5.
Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten unter: